Stosswellentherapie bei Pferden!!                      

Wir bekommen in regelmässigen Abständen ein Leihgerät zur Stosswellenbehandlung!!                                                                                                                                                                      Nächster Termin: auf Anfrage!!

                                                                                                                                                                    Der Indikationsbereich des Apparates sind chronische, skelettnahe Weichteilschmerzen.

Das Gerät erzeugt fokussierte akustische Pulse.

Die Anwendungsdauer liegt, abhängig von der Anzahl der zur Behandlung eingesetzten Pulse, zwischen 10 u. 20 Minuten, wobei bis zu 360 Stoßwellen pro Minute appliziert werden können.

Unter Lokalanästhesie oder ohne Betäubung wird die Therapie an den Weichteilen oder Knochen durchgeführt. In der Regel verbessert sich der Zustand nach ein bis zweimaliger Behandlungen,  in Abständen von max. 3 Wochen. Manche Pferde werden dazu sediert, da sie nervös auf die leichten "Knallgeräusche" des Gerätes reagieren.

 

Stoßwellen werden an den Grenzflächen von Stoffen unterschiedlicher Schallgeschwindigkeiten und Dichte gebrochen und geschwächt. Dadurch treten an den Grenzflächen große  Kräfte auf, die die innere Festigkeit der Stoffe übersteigen und sie somit zerstören können.

Sie rufen eine Veränderung des Zellmetabolismus hervor und aktivieren dadurch die Revitalisierung des behandelten Gebietes. Die Stoßwellentherapie fördert die Ausschüttung von Cytokinen, Neurotransmittern und weiteren lokal wirksamen Substanzen durch die Zellen. Zusätzlich  wird die Permeabilität der Zellmembranen erhöht. Dadurch wird die Neubildung von Gefäßen angeregt

Dieser Effekt führt zu einer Stimulation des behandelnden Gebietes und zur Heilung.

Nach nur wenigen Wochen zeigen sich bereits signifikante Verbesserrungen des Krankheitsbildes.

 

Anwendungsgebiete :

 

Pferde:

 

-          Desmophatien der Fesselträger

-          Tendinopathien der Beugesehenen (akut, nach 3-4 Wochen und chronisch)

-          Periostitis (Schienbein und Griffelbein)

-          Extosen

-          Sesamoidose (durch Osteopenie, traumatisch und durch Frakturen)

-          Arthritiden (,,Krongelenksschale“ und ,,Schale“ )

-          Podotrochlose, Stahlbeinerkrankung

-          Myalgien im Rücken

-          Ligamentum nuache

-          Erkrankungen im Iliosakral-Gelenk

-          Knochenfissur

-          Stahlbeinerkrankungen

-          Knochenzysten (MC3)

-          Kissing Spines

-          Wundheilstörung

 

 

Hunde:

 

-          Arthritiden (Hüftdysplasie, Ellbogen- Dysplasie und chronische Arthritis anderer Gelenke)

-          Degenerative Gelenkserkrankung

-          Tendinopathien (Kalzifizierte Tendinitis der Bizepssehne)

-          Spodylose

-          Frakturheilung

-          Akrale Leckdermatitis

-          Wundheilstörung (Reduktion des Narbengewebes bei Brandwunden oder anderen Wunden verbunden mit massivem Hautverlust)